– leider wegen Autopanne verschoben –
Bob und Dick sind zwei aufgeweckte Jungen, die auf dem Fischland Geheimnisse erkunden, Abenteuer erleben, Gefahren auf See bestehen und unglaubliche Entdeckungen machen.
Die Geschichten hat die Autorin aus Familienerzählungen heraus aufgeschrieben und als Kinderbuch in zwei Teilen beim Leonhard-Thurneysser-Verlag Berlin & Basel herausgebracht Damit waren sie und ihr Verlag im vergangenen Jahr erstmals bei den Ahrenshooper Literaturtagen vertreten.
Wir freuen uns auf Brigitte Fretwurst, die seit 2003 siebzehn Bücher veröffentlicht hat und die als Berlinerin heute noch im Wustrower Kleingarten ihren Urlaub verbringt.
Manches läuft manchmal anders als gedacht. Heute waren das gleich zwei Dinge: Als Einladende waren wir heute erstmals nicht zu zweit dabei. Meine Frau ist für einige Tage ins Krankenhaus „umgezogen“. Gravierender war, dass Frau Fretwurst wegen einer Autopanne nicht rechtzeitig in Althagen sein konnte. Was tun? Ich machte den 18 Anwesenden ein (dreiteiliges) Ersatzangebot, damit war das Ausfallenlassen vom Tisch und alle blieben.
Zunächst stellte ich einige Fakten zur beruflichen Tätigkeit von Frau Fretwurst mit schwerst behinderten Kindern vor. Inzwischen hat sie sich als Schriftstellerin mit Prosa und Lyrik nicht nur diesem Themenkreis zugewandt. Aus ihrem Gedichtband „Zwischen allem und nichts“ hörten wir das zeitkritische „Berliner Flair“. „Bob und Dick“ werden wir auf das nächste Jahr verschieben, wozu wir inzwischen das Einverständnis von Frau Fretwurst haben.
Anknüpfend an einen Vortrag über die von Falkenberg 1927 versuchte Gründung des Ostseebades Ribnitz, dem heutigen Dierhagen-Ost, der am Montag im Freundeskreis für Kloster- und Stadtgeschichte in Ribnitz auf dem Programm stand, und bei dem u.a. die jährliche Verlosung der „Budenteile“ auf den Ribnitzer Stadtwiesen zur Sprache kam, die jeweils mit einem Fest begangen wurde, kamen wir auf die Beschreibung alter Fischländer Feste durch Käthe Miethe in ihrem Fischlandbuch. Über dieses Fest der „Morgensprache“ lasen wir anschließend den entsprechenden Text. Frau Dillwitz konnte berichten, dass die Niehäger Budenteile etwa 26 m breit und zirka 1 km lang waren. Jede Büdnerei hatte Anspruch auf ein solches Budenteil. Mit dem Heu von diesen Flächen musste dann das Vieh möglichst über den Winter kommen.
Dann gaben wir Käthe Miethe als Übersetzerin das Wort. Aus der unter dem Titel „Die kleine Terz“ zusammengefassten Sammlung lustiger Jungengeschichten von Gabriel Scott hörten wir „Das tägliche Brot“. Stoffer, Kristemann und Gabriel wollen in einem Spielhaus wohnen und sich vollkommen selbstständig ernähren, was sie aber nur für kurze Zeit durchhalten. Der Teil II der Hommage zu ihren 125. Geburtstag wird sich mit den von Käthe Miethe übersetzten Büchern ausführlicher beschäftigen.
Zum Schluss sprachen wir über mögliche Themen für unsere Sitzungen im nächsten Jahr. Es wurde angeregt, dass wir uns mit dem, das Fischland betreffenden literarischen Schaffen folgender Autoren beschäftigen könnten: Marianne Clemens/ Rudolf Ziel, Franz Fühmann, Elfriede Paul, Fritz Meyer-Scharffenberg, Wolfgang Schreyer, Hermann Winkler, Ulla Freitag/Voss, Heinz Kahlow, Carl von Bremen, Elke Erdmann, Brigitte Fretwurst (von 2018), Heidi Bergmann (Angebot Bakelberg). Die ersten drei könnten wir übernehmen. Es wäre schön, wenn weitere „Bearbeiter“ für das eine oder andere Thema Interesse bekunden und/oder weitere Themen vorgeschlagen würden.
Für den kommenden Monat machen wir schon jetzt darauf aufmerksam, dass (wieder) nach dem nächsten Stammtisch zwei Tage später Teil III der Hommage auf dem Plan steht. Für die Hommage suchen wir auch noch „Vorleser“.


