mit Christian Voß, Rostock, Dr. Helmut Seibt und Ursula Henkel, Wustrow
Erzählte plattdeutsche und hochdeutsche Weihnachtsgeschichten und
gesungene Weihnachtslieder mit Akkordeonbegleitung erwarten uns am frühen Abend bei einem gemütlichen Plausch in der urigen Mühlenatmosphäre.
Eine gewisse Zeit haben wir in Vorabsprache für Christian Voß/Rostock reserviert, der uns auf Plattdeutsch mit in die Advents- und Weihnachtszeit nehmen will.
Auf weitere vorbereitete bzw. spontane Beiträge sind wir gespannt.
Da wir uns zu einer Zeit treffen, wo eigentlich das Abendbrot auf dem Zettel steht, können wir die Angebote der Mühlen-Karte – vegane Suppen oder Brotzeiten – nutzen. Bestellungen dafür bitte vor Beginn, essen wollen wir dann in der Pause.
Zum letzten Stammtisch des Jahres zog es uns wieder in den Ahrenshooper Feldweg, in die Mühle. Dieses „Ausweichquartier“ ist inzwischen fester Bestandteil des Stammtischjahres geworden, wofür wir uns bei Familie Köppke auch diesmal herzlich bedankten und den 11.12.2020 schon als nächsten Termin „buchten“.
Wir hatten plattdeutsche und hochdeutsche Weihnachtsgeschichten angekündigt und wollten gemeinsam Weihnachtslieder singen. Das fand auch diesmal die Zustimmung der 27 Teilnehmer, die sich in der weihnachtlich geschmückten Mühlenstube eingefunden hatten.
Christian Voß war mit seiner Frau aus Rostock angereist und trug plattdeutsche Geschichten und Gedichte vor, die aus ganz unterschiedlichen Perspektiven die Weihnachtszeit betrachteten und mit ihren oft humorvollen Gedanken, die Zuhörer zum Schmunzeln brachten. Die Gedichte sind in seinem Buch „Reimereien“ nachzulesen und auch zu hören, da er dem Buch zwei CD´s beigefügt hat, auf denen er seine Texte liest. Seiner Überzeugung, dass man Plattdeutsches nicht nur still lesen solle, sondern dass es als Sprache erst voll durch Sprechen und Hören zur Geltung komme, konnten sich seine Zuhörer voll anschließen. Das Buch ist im Selbstverlag erschienen und kann nur über den Autor bezogen werden, worauf Hartmut Brun in seiner Rezension im Heft 2019/1 von „Stier und Greif“ hinweist.
Eine andere „Weihnachtsgeschichte“ entnahmen wir den Lebenserinnerungen von Adolf Miethe, der die absonderliche Wirkung von hochprozentigen Getränken, die einen Studienfreund in Göttingen in einem Weihnachtspaket erreichten, bei einer spontanen Überprüfung des zweiten Hauptsatzes der Wärmelehre in kalter Winterluft beschreibt.
Wir machten diesmal auch wieder eine Pause, in der wir uns Suppen oder Brotzeiten aus der Mühlenküche schmecken ließen. Außerdem stimmten wir auch – wie schon im Vorjahr – einige Weihnachtslieder an, die Ursula Henkel auf dem Akkordeon begleitete.
Schöne, stimmige Stunden, die uns Weihnachten näherbrachten!


