Da hat vor 50 Stammtischen noch niemand dran gedacht – Erinnerungen an Bisheriges und Ideen für Künftiges

mit Gisela und Dr. Helmut Seibt, Wustrow


Ein Jubiläum, das beim 1. Stammtisch am 13. Oktober 2015 wohl niemand für wahrscheinlich hielt, das aber durch anhaltendes Interesse immer näher rückte und das nun als „Zwischenstation“ begangen und gewürdigt werden soll.

Blicken Sie mit uns auf die Anfänge zurück und lassen Sie uns unser Motto vom literarischen Fischland gestern und heute weiter in die Zukunft denken. Dabei ist das kommende Jahr schon „ausgebucht“, die nächsten Stammtische können also im gewohnten Rhythmus monatlich weiter stattfinden.

Für Kritisches und Anregendes bedanken wir uns und möchten es auch in Zukunft nicht missen.

Ein besonderes Dankeschön unsererseits gehört der ganzen Familie Saatmann, die uns von Anfang an in Malchens Café eine Heimstatt gibt und an historischer Stelle eine Tradition fortleben lässt.

Unseren Dank möchten wir an diesem Abend auch in Mocca-Tassen kreieren, wenn auch nicht in weißen …


Nun sind wir also Jubilare, die die erste Hunderthälfte hinter sich haben. Für 17 Teilnehmer eröffnete wie üblich – diesmal erst kurz nach 19 Uhr – die Handglocke die Sitzung.

Ein Rückblick und ein Ausblick sollten es werden. Am Anfang standen Glückwünsche. Danke für die guten Worte und den großen Blumenstrauß und Geschenke!

Eigentlich dachten wir zu Beginn das Ostseewellenlied gemeinsam zu singen, nachdem uns Herr Gütschow dazu vor Wochen animieren konnte. A capella brachten wir es diesmal aber nicht zustande.

So war die Aufnahme des Buches „Ostseewellenlied, Nordseewellenlied – Heimatlied der Pommern und Friesen“ in unsere Stammtisch-Bökerie der Anfang. Renate Petra Mehrwald hatte uns ein Exemplar zur Verfügung gestellt. Für Interessenten: http://www.renate-petra-mehrwald.de/kontakt.5.html#Ostseewellenlied-Story

Damit stehen 5 Bücher im Regal, zwei davon derzeit in Ausleihe.

Beim Rückblick halfen uns einige in PowerPoint präsentierte Bilder, angefangen mit der 2019-er Flyer. Da gab es manche Erinnerungen an vergangene Stammtische. Plattdeutsches tauchte wieder auf, Buchpräsentationen, über 1100 Gäste konnten wir bisher begrüßen, einmal sogar 48 an einem Abend.

Die Bücher Käthe Miethes ließen wir mit ihren Buchumschlägen im Schnelldurchgang Revue passieren. Allein daraus würden sich noch manche Stammtischthemen ergeben. Das wollen wir aber auch künftig nicht in extenso anstreben, sondern dem literarischen Fischland aus Vergangenheit und Gegenwart weiter eine Stimme geben, eben in einem umfassenderen Sinne.

Für das nächste Jahr konnten wir den neuen Flyer schon verteilen, der in diesen Tagen in ca. 1250 Exemplaren mit dem neuen Wustrower Infoblatt in alle Briefkästen Wustrows und Ahrenshoops kommen wird. Es gab auch diesmal kein langes Suchen nach Themen, auf die für 2020 verabredeten freuen wir uns schon. Für die im Januar und im Februar anstehenden gab es zusätzliche Anregungen. Sogar für 2021 liegen schon erste Angebote vor. Der Stammtisch wird wohl noch sein Rentenalter erreichen.

Zum Höhepunkt des Abends wurde dann der Eintrag ins Saatmannsche Gästebuch, mit dem wir auch auf diesem Weg unseren Dank für uns Hüsung abstatteten, was auch alle mit ihrer Unterschrift bekräftigten.

Den Abschluss bildete diesmal „Braunes aus Mocca-Tassen“, ermöglicht durch ein großzügiges Sponsoring der Familie Gielow.


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