Darßer Baukultur – vom Rohrdach bis zur Gartenpforte

mit Elke Erdmann, Wieck a.d.Darß


Wenn von einem Buch in kurzer Zeit schon eine 2. Auflage erscheint, dann ist es offenbar „angekommen“.

Elke Erdmann erging das mit ihrer „Darßer Baukultur“ so. Dazu gratulieren wir der Autorin und freuen uns, dass sie uns Fischländern diese spezifischen Dinge „vom Rohrdach bis zur Gartenpforte“ näherbringt, die sich auf der ganzen Halbinsel ihre Bodenständigkeit bewahrt haben.


Malchens Café war wieder Anziehungspunkt für viele, die diesmal an der Darßer Baukultur und dem Buch von Elke Erdmann, das sie zu diesem Thema geschrieben hat, Interesse zeigten, es kamen 33.

Um es gleich am Anfang zu sagen: Man kann Elke Erdmann zu diesem Buch nur beglückwünschen. Die schnelle zweite Auflage zeugt davon, dass es „ankommt“.

Mit zahlreichen Anmerkungen zu den behandelten Themen konnten wir an der Entstehungsgeschichte des Buches teilhaben. Das Rohrdach und die Gartenpforte stecken dabei im Untertitel die ganze Spannbreite der in den Darßdörfern in der Vergangenheit gewachsenen Baukultur ab, die die Autorin mit vielen Details schildert und für die sie offen ihre Sympathie dem Leser nahebringen möchte. Das gelang ihr auch an diesem Abend. Viele der behandelten Fragen beschränken sich dabei naturgemäß nicht nur auf den Darß, sie sind auf der ganzen Halbinsel nachvollziehbar.

Einig waren sich die Anwesenden mit der Autorin auch darin, dass die noch existierenden Zeugnisse aus vergangener Zeit bewahrt werden sollten, wenn das Restaurieren und Rekonstruieren auch oft schwierig ist, zeit- und kostenaufwendig. Die heutige Zeit sollte mit dem Erbe sorgfältiger umgehen und die vielfältigen technischen Möglichkeiten und Ressourcen ausgewogener nutzen. Die Leistungen unserer Altvorderen sind Grundlage und Bestandteil für viele unserer heutigen Befindlichkeiten.

Mit dem Buch in der Hand läßt sich eine spannende Entdeckungsreise zu vielen Anlaufpunkten auf dem Darß absolvieren. Es setzt damit die Folge ähnlicher Bücher aus den letzten Jahren fort, von Kristine von Soden die „Stillen Winkel …“, von Renate Billinger-Cromm zur „… Bewährung und Pflege regionaler Bau- und Gartenkultur …“, von Birgitt Sandke die „99 besonderen Orte …“.


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