Die Landschaften Fischland-Darß-Zingst, Poel und Rostocker Heide – eine unvollständige Zeitreise

mit Dr. Bernd Tschochner, Stefan Kreibohm, Karl-Uwe Heußner und Tilo Schöfbeck


Die Autoren stellen uns ihr Buch vor, das den Leser auf eine Reise durch die Vergangenheit dieser Landschaften mitnimmt.

Sie verfügen über viel wissenschaftlichen Sachverstand aus unterschiedlichsten Gebieten und versprechen uns (fast) einen Wirtschafts-Thriller über Handelsmethoden in Grauzonen, unbekannte Handelsplätze, Rohstoffknappheit, Bauboom, Grenzkonflikte, Naturkatastrophen und dendrochronologische Analysemethoden.

Sie wollen damit unseren Blick für künftige Streifzüge durch die „wunderschönen Landschaften“, wie sie schreiben, erweitern und verändern.

Da werden wir wohl viel Unbekanntes hören.

Wir sind gespannt!


Siebzig – fast nicht zu glauben. Es gab Beifall. Danke!

Die Vorstellung eines Buches ist schon oft Thema gewesen, ein Buch von 4 Autoren hatten wir aber noch nicht auf unserer Tagesordnung. Dass auch alle anwesend waren und sich mit ihrem Part beteiligten, brachte viel Sachverstand zu Gehör und vor Augen, ein trockenes wissenschaftliches Kolloquium wurde es aber nicht.

32 Teilnehmer tauchten mit dem jeweils Vortragenden tief in die unterschiedlichen Aspekte dieser unvollständigen Zeitreise ein. Wir lernten die eigene und angrenzende Landschaften vielfältiger kennen, konnten den Horizont erweitern.

Wir ließen vor unseren Augen über die Jahrtausende die Ostsee entstehen, die Inseln, von denen später einige zu Halbinseln wurden, rodeten die Wälder, erfuhren über die Herkunft von Bauholz und dessen Besonderheiten, je nachdem, wo es gewachsen war, waren in den Hagendörfern unterwegs, auch auf der alten Salzstraße, erfuhren woran es lag, dass der angefangene Kanal zum Überseehafen durch die Rostocker Heide wieder aufgegeben werden musste, lernten die Dendrochronologie als Methode zur Altersbestimmung von Holz im Haus- und Kirchenbau kennen und was man dabei alles aus der unterschiedlichen Gestaltung der Jahresringe ablesen kann, staunten über hiesige Stabkirchen, die wir nur in Skandinavien wähnten, beim Wetter gingen wir durch warme und kalte, nasse und trockene Perioden, erfuhren, welche zahlreichen Bedingungen zusammenkommen müssen, wenn es wieder einmal zu einem Hochwasser kommen sollte und wie heutige Schutzmaßnahmen dagegen ausgelegt sind.

Die anschließende Diskussion war lebhaft und zeigte das Interesse an vielen Details, die nachgefragt wurden. Der Abend machte deutlich: Der Wunsch auf der vierten Umschlagseite des vorgestellten Buches, beim nächsten Streifzug durch diese wunderschönen Landschaften werden sich unsere Blicke auf die Dinge wohl erweitern und verändern.


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