mit Gisela und Dr. Helmut Seibt, Wustrow
Wie verabredet gibt es für unseren Dezember-Stammtisch zwei Änderungen:
Wir treffen uns diesmal in Wustrow und den Beginn haben wir vorverlegt.
Unser Vorschlag für diese Sitzung:
– Wir tragen weitere Themenvorschläge zusammen und machen daraus einen Jahresplan 2016.
– Wer kann/möchte wann und was davon übernehmen?
Bisher gibt es zwei Angebote:
Januar 2016, Herr Puttkammer, Graal-Müritz – Herbert Bartolomäus und seine Illustrationen zu „Unterm eigenen Dach“
Juni 2016, Frau Bergmann, Chemnitz – Fischlandlyrik
– Erinnerungen an Käthe Miethe.
Wir stellen eine Namensliste von Personen zusammen, die wir zu Käthe Miethe befragen wollen, teilen diese Befragungen unter uns auf und berichten danach darüber, möglichst auch in verschrifteter Form.
– Käthe Miethe, Hiddensee und Hong Kong
Uns erreichte eine höchst interessante Anfrage aus Fernost.
– Lesen eines kurzen Textes von Käthe Miethe – vielleicht zu Beginn, vielleicht als Beginn eines jeden Stammtisches.
Wie verabredet wollen wir uns in den Räumen des Seniorentreffs in vorweihnachtlicher Umgebung treffen und einen entsprechenden Tisch decken. Unser Anteil daran: Wir werden für Punsch sorgen und bereiten ein kleines Geschenk vor.
Diesmal trafen wir uns – wie verabredet – in den Räumen des Seniorentreffs im Hause des Wustrower Kinder- und Jugendklubs. Dort kamen die 9 Teilnehmer in selbst gestalteter vorweihnachtlicher Atmosphäre am großen Tisch in einer gemütlichen Runde zusammen.
Eine Anregung von Pastor Stier aufgreifend, wurde zu Beginn ein Text von Käthe Miethe gelesen, was wir künftig auch so halten wollen. Uns schien, dass wir mit „Muß Weihnachten wirklich so teuer sein?“ aus der Deutschen Allgemeinen Zeitung vom 18.12.1932 auch heute noch einen Spiegel vorgehalten bekommen. In der Reihe „Aus Käthe Miethes Feder“ ist es als „Fundstück 15“ ab Dezember zu lesen.
Es gab eine Anfrage eines deutschen Foto-Journalisten aus Hongkong zum Hiddenseebuch von Käthe Miethe. Wir haben ihn Unterstützung für seinen Besuch im Frühjahr angeboten.
Von Familie Wihan haben wir mehrere Dokumente aus dem Nachlass von Käthe Miethe erhalten. Nach Sichtung wollen wir sie dem Regionalarchiv in Ahrenshoop oder der Akte Miethe im Ribnitzer Archiv zuordnen.
Für die angedachte Befragung von noch lebenden Zeitzeugen zu Käthe Miethe kamen wir zu ersten Festlegungen, wer von uns wie aktiv werden könnte.
Ein Jahresplan für unsere monatlichen Zusammenkünfte entstand erst in Ansätzen. Für Januar haben wir die Zusage von Herrn Joachim Puttkammer, Pastor i.R. aus Graal Müritz, uns Herbert Bartholomäus (1910-1973) näherzubringen, der u.a. Käthe Miethes Buch „Unterm eigenen Dach“ in der Ausgabe vom Petermänken-Verlag Schwerin illustriert hat. Frau Heidi Bergmann/Zwickau hat für Juni einen Termin angeboten.
Für die Zeit zwischen den Jahren nahm jeder eine Kopie der „Sylvesterfahrt“ von Friedrich Wilhelm Droß mit nach Hause. Pastor Stier stellte einen Auszug aus „Mine Heimat“ von Manfred Krüger (2001) zur Geschichte des Ostseewellenliedes von Martha Müller-Grählert zur Verfügung (s. Anhang).
Bei den 6. Käthe-Miethe-Tagen im März wird u.a. das Fundstücke-Projekt vorgestellt, außerdem gibt es einen Vortrag zu „Die Miethes in Norwegen“ (vorläufiger Titel).
Für das neue Jahr einigten wir uns auf einen neuen Sitzungstermin. Wir wollen uns künftig immer am 4. Dienstag im Monat um 19 Uhr zum Stammtisch treffen. Das findet auch die Zustimmung von Frau Saatmann, in deren Malchens Café wir wieder tagen werden, als auch von Herrn Puttkammer.
Nun beginnt bald das erste vollständige Stammtischjahr. Die ersten Sitzungen waren dazu angetan, erwartungsvoll in die Zukunft zu blicken. „Fischland – literarisch“ ist es wert ein Forum zu bekommen.


