Erzählen wir uns plattdeutsche und hochdeutsche Weihnachtsgeschichten, singen wir Weihnachtslieder, blicken wir zurück und planen wir das kommende Jahr – am frühen Abend bei einem gemütlichen Plausch

in der urigen Mühlenatmosphäre.

Da wir uns zu einer Zeit treffen, wo eigentlich das Abendbrot auf dem Zettel steht, können wir die Angebote der Mühlen-Karte nutzen.

Bestellungen dafür bitte vor Beginn, essen wollen wir dann in der Pause.

Wir freuen uns auf einen schönen Abend.


Vor drei Jahren waren wir zuletzt in der Mühle, nun war es wieder möglich. Das tat uns allen gut, wenn auch nur 13 kamen. Draußen war es eisig kalt, umso mehr fühlten wir uns in der behaglichen Mühlenatmosphäre wohl. Vielleicht sind wir nun beständiger auf unserem Weg, der uns im Dezember sagen lässt „Wie jedes Jahr“, das macht uns Miss Sophie schon jahrelang auf allen TV-Kanälen vor.

Die diesjährige letzte Sitzung im Jahr knüpfte an die früheren Traditionen eines gemeinsamen Essens an, das uns Frau Köppke wie abgesprochen nach etwa einer Stunde servierte und das uns wieder sehr gut mundete.

Den ersten Teil gestaltete eingangs Hannelore Matthias, die Heiteres und Besinnliches auf Platt und in Hochdeutsch vortrug und damit eine fröhliche Adventsstimmung aufkommen ließ. Daran schloss sich eine Lesung der Erzählung „Fischländer Weihnacht“ aus dem Buch „Seefahrend Volk“ von Gerhard Ringeling an, eine über weite Strecken traurige Geschichte aus dem Zeitalter der Segelschifffahrt, die zum Schluss eine gute Wendung erfährt. Wenn die thematische Planung der 23-er Sitzungen auch schon seit Längerem abgeschlossen ist, ließ das Eintauchen in das Schaffen von Gerhard Ringeling den Wunsch auftauchen, diesem Doberaner Gymnasiallehrer einmal einen Stammtisch (2024?) zu widmen, zumal es von seinem Buch „Fischländer Volk – Geschichte und Schicksal einer mecklenburgischen Küstenlandschaft““ eine Neuauflage von 2010 aus dem Bültenverlag gibt, auf unsere Anregung hin, leider nur mit dem Vermerk der Verlegerin „Nachdruck der 2. Auflage von 1947“.

Nach dem Essen kamen noch einmal die Monatsrätsel 01 bis 12 dieses Jahres zur Sprache (gesuchte Namen, gesuchter Buchstabe im jeweiligen Namen und Lösungswort aus diesen Buchstaben):

01 Hermann Saatmann, 02 Georg Huelsse, 03 Peter E Erichson, 04 Willi Bredel, 05 Richard Wossidlo, 06 Hedwig Woermann, 07 Kurt Dunkelmann, 08 Erne Wehnert, 09 Johannes R Becher, 10 Fritz Koch-Gotha, 11 Karl Kleinschmidt, 12 Friedrich Schulz. Aus M, S, T, I, S, H, M, T, A, T, M, C lässt sich das Lösungs“wort“ KMStammtisch bilden. Sei´s drum!

Das Adventsrätsel ergab nach dem täglichen Finden der Passwörter 24 Geschichten aus dem Leben von Adolf Miethe. Wer bei dem einen oder anderen Passwort die Hürden nicht überwinden konnte, die 24 Geschichten aber trotzdem vollständig lesen möchte, findet bei https://smalltraces.com/adolf-miethe gleich auf der ersten Seite unter Information – Anfragen – Enquiries eine Nachfragemöglichkeit.

Der Abend in der Mühle endete erst nach zum Teil langen Gesprächen an den einzelnen Tischen. Bevor wir uns wieder durch die kalte Nacht auf den Heimweg machten, wünschten wir uns gegenseitig alles Gute und verabredeten uns für die weiteren Stammtische im neuen Jahr. Unsere privaten Jahresrückblicke, die wir nun schon über zwei Jahrzehnte anstellen und verschicken, beenden wir stets mit dem Wusch „Bleiben wir einander gewogen“. Das möchten wir auch hier an den Schluss stellen.


Cookie Consent mit Real Cookie Banner