Wie jedes Jahr halten wir bei einem Essen in der Mühle Rück- und Ausblick auf das alte und das neue Stammtisch-Jahr.

Wenn wir auch keinen Julklapp vorbereitet haben oder Wichteln, würden wir uns über aktive Beiträge der Teilnehmenden freuen, die uns mitten in der Adventszeit die Vorbereitung auf das bevorstehende Fest weiter erhöhen können.

– Geschichten, Lieder, Gedichte, besinnliche Texte –


Zum Jahresabschluss konnten wir, natürlich auch Frau Köppke, mit der Tatsache sehr zufrieden sein, dass sich 24 Teilnehmer in der Mühle versammelten. Wir verbrachten die Zeit in einer sehr gemütlichen Runde.

Zunächst gaben wir Käthe Miethe das Wort und hörten ihre Schilderung vom jährlichen Familientreffen der Bachs, das sie seinerzeit an das Ende von „Alle, die mir sind verwandt“ gestellt hatte. Wir wählten diesen Text, weil uns wenige Tage zuvor im Fernsehen Devid Striesow im Film „Bach – ein Weihnachtswunder“ im Leipzig des Jahres 1734 an der Entstehungsgeschichte des Weihnachtsoratorium teilnehmen ließ, natürlich in einer fiktiven Handlung wie besserwissende Rezensenten gleich anmerken mussten. Käthe Miethe zeichnet ein harmonischeres Bild des Thomaskantors, sie liebte seine Musik über alles. Uns kommt sein Weihnachtsoratorium seit Jahrzehnten immer wieder in den Kopf, seitdem wir es im Advent 1965 an zwei Abenden auf den harten und kalten Kirchenbänken von Sankt Marien in Berlin vollständig hörten. Vielleicht hat es damals unser Sohn auch schon mitgehört, er wurde etwa drei Monate später geboren.

Es schloss sich ein Rückblick auf das abgelaufene Jahr an, ein Wanderjahr, in dem wir trotzdem alle 12 Stammtische anbieten konnten – und es kamen 316 Besucher, 55 davon lockte das Thema Bunte Stube, 53 Uwe Johnson.

Vor dem gemeinsamen Essen wurde noch auf das bevorstehende Jahr geblickt, dessen Programm inzwischen durch die verteilten Flyer überall bekannt ist. Zu den neuen finanziellen Anforderungen wurden Gedanken ausgetauscht, das Erheben eines Eintrittsgeldes wurde dabei erneut abgelehnt.

Die Diskussion ergab auch erste Themenvorschläge für 2026.

Von Frau Köppke verabschiedeten wir uns mit einem großen Dankeschön und versprachen unser Wiederkommen auch im nächsten Jahr, wenn der Dezember-Stammtisch auch als Finissage zur Brass-Austellung geplant ist. Der Mühlen-Termin wird sich finden lassen.

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