Die Autoren dieser Seiten

Gisela und Helmut Seibt

Wir betrieben von Oktober 2015 bis Januar 2026 in Althagen den Käthe-Miethe-Stammtisch, zu dem sich Interessierte – bis auf die langen Pandemiepausen – monatlich trafen, zunächst in Malchens Café, später an anderen Orten. 2026 ist daraus die MuseumsAKADEMIE entstanden, die monatlich ins Kunstmuseum Ahrenshoop einlädt.

Die Miethes spielten in unserem Leben schon seit Jahrzehnten eine Rolle, wenn auch eine unterschiedliche. Meine Frau Gisela, Jg. 1944, wuchs in Althagen auf, in der B 40. Käthe Miethe lebte damals in ihrer B 54, in unmittelbarer Nähe. Ich, Jg. 1940, kam zwar erst zwei Jahre nach Käthe Miethes Tod nach Althagen, kannte aber bald danach deren Fischlandbücher, die ich im Bücherschrank meiner Schwiegereltern vollständig vorfand.

Als Mitte der 1980-er Jahre die Bunte Stube ein Leparello mit Dreifarbenphotographien von Adolf Miethe vom Anfang des Jahrhunderts herausgab, erwachte mein Interesse für diesen Fotopionier und dessen Familie. Das gipfelte 2008 in der Adolf-Miethe-Ausstellung in Ribnitz, die wir mit dem Deutschen Bernsteinmuseum gestalten konnten und die später auch in Rathenow gezeigt wurde, in der Herausgabe der Lebenserinnerungen von Adolf Miethe (2012), im Erscheinen von „Damals in Althagen“ 2007 (2. Auflage: „Unser Haus in Althagen“ 2015) und in der monatlichen Reihe „Aus Käthe Miethes Feder“, die es seit 2014 im Internet und mit 7 Lesemappen auf dem Fischland gab, insgesamt wurden es 65.

In Ahrenshoop und in Wustrow begründeten wir die jährlichen Käthe-Miethe-Tage, die seit 2011 jeweils im März stattfinden.

2017 wurde der Erstdruck des Manuskipts „Zu den „Glücklichen Inseln““ von Käthe Miethe möglich, 2019 die Neuauflage „Die Herrgottsuhr“ eines anderen Kinderbuches von ihr, 2020 konnten von den Fundstücken aus der Reihe „Aus Käthe Miethes Feder“, diejenigen als Buch „Fischland, Meer und Bodden“ herausgegeben werden, die sie über ihre Wahlheimat schrieb.

In der Herausgabe des Manuskript „Alle, die mir sind verwandt“, ergänzt mit zwei Essays von Marie Miethe zur Familiengeschichte, kann man eine Abrundung unserer Arbeiten  zum Miethe-Thema sehen, stehen wir inzwischen doch in unserem neunten Lebensjahrzehnt. Ungedruckte Manuskripte von Käthe Miethe gibt es aber immer noch…

Mit der hier eingerichteten Webseite möchten wir die Ergebnisse unserer Beschäftigung mit „den Miethes“ einem größeren Kreis zur Kenntnis bringen.

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