Der König von Ahrenshoop – Peter E. und die Kunst

mit Dr. Wolf Karge, Schwerin


Bis Ende März konnten wir Peter E in einer großen Ausstellung im Kunstmuseum begegnen, deren Kurator Wolf Krage war. Inzwischen gibt es das Buch zur Ausstellung, das die Ausstellungsinhalte auch für die Zukunft festhält. Das Virtuelle Museum zur Landesgeschichte zeigt diese Ausstellung auch – wenn man sie findet.

Nun haben wir das Glück und können uns mit Wolf Karge noch einmal mit dieser schillernden Persönlichkeit beschäftigen, zu der Käthe Miethe langjährig und vielfältig in Beziehung stand.


Nun gab es schon wieder eine erforderliche Änderung, auch eine schnelle, wie schon im letzten Monat. Wir konnten nicht am Stammtisch teilnehmen – nach all den Jahren und vier Impfungen hatte uns Corona doch gefunden. Da blieben wir lieber zu Hause, wenn wir bei 116117 auch erfuhren, wir sollten das normal gewohnte Leben weiterführen.

Ein Anruf, eine Zusage – Corinna Platzeck-Willmann läutete wie üblich mit der Glocke den Stammtisch ein und übernahm die Moderation. Danke!

Erwartungsgemäß interessierte das angebotene Thema auch heute noch nicht wenige, Malchens Café war wieder gut gefüllt, es kamen gut 30. Im Kunstmuseum ist gerade die von Dr. Wolf Karge kuratierte Ausstellung über Peter E erfolgreich beendet worden, das Buch ist bei Hinstorff erschienen, in seinem Vortrag bei der diesjährigen Tagung der Fritz-Reuter-Gesellschaft konnte man manch Neues über den „König von Ahrenshoop“ hören, nun stand er noch einmal im Mittelpunkt, in Ahrenshoop selbst.

Nicht nur die beeindruckende Biographie und Lebensleistung von Peter E stellte Wolf Karge eindrücklich vor sein Publikum, es waren auch die zahlreichen kleinen Geschichten, die sich um diese barocke Figur rankten und immer noch ranken, die der Vortragende zu erzählen wusste, manchmal auch mit einem Augenzwinkern. Es wäre schön, wenn auch solche Miniaturen der Nachwelt verschriftet erhalten blieben, sie verkriechen sich sonst endgültig oder bleiben nur schwer zugänglich gelagert, irgendwo.

Der übliche Löber-Topf legte diesmal auch eine Pause ein, nicht aber die Spendenfreudigkeit, dem Stammtischkonto konnten 70 € gutgeschrieben werden.

Uns erreichten nach dem Stammtisch bisher nur positive Rückmeldungen. Das möchten wir hier gleich an die Akteure weitergeben! Es gab auch Tröstendes: Wenn man immer nur bei jedem 72. Stammtisch fehle, sei das nicht so schlimm. Darüber wollen wir lieber nicht nachdenken, das wären ja weitere sechs Jahre, da wären wir 89 bzw. 85 Jahre alt.


Cookie Consent mit Real Cookie Banner