mit Tilman Thiemig, Vorsfelde
Der Autor, Jg. 1959, auch Texter, Dramaturg und Dozent, nimmt den authentischen Fall des Verschwindens von Alfred Partikel 1945 in Ahrenshoop zum Anlass, um darum eine fiktive Geschichte zu konstruieren, die manches aus Vergangenheit und Gegenwart aufgreift.
Sie ist in den letzten Jahren in der Reihe „Ostsee-Krimi“ des Hinstorff-Verlages erschienen.
Wir können den Autor nun quasi „vor Ort“ erleben und sind gespannt darauf.
Wir sind wieder in den monatlichen Rhythmus gekommen, diesmal kamen 31 zu abendlicher Stunde zusammen und konnten Angelika und Tilman Thiemig begrüßen.
Es war nun schon der 60. Stammtisch, der nach dem Schlagen der Glocke mit „Klock sieben, Malchens Café“ eröffnet wurde, der inzwischen üblich gewordenen Zeremonie, angeregt von „Klock 8, Achtern Strom“, was allerdings bis 1990 insgesamt 120-mal eine wesentlich größere Gemeinde versammelte, am TV-Gerät im Wohnzimmer.
Leise und laut, gesprochen und gesungen zog uns Tilmann Thiemig schnell in den Kosmos seiner Protagonisten, mit denen wir in einem turbulenten Geschehen immer wieder mit Morden konfrontiert wurden. Bisher hat er sie seit 2019 in drei einzelnen Bänden in die Buchläden gebracht, in schneller Abfolge also. Nachgefragt erfuhren wir sogar von einem derzeit entstehenden Band IV. Da konnten wir uns mit einer weiteren Einladung natürlich nicht zurückhalten. Den schon angedeuteten Inhalt wollen wir hier im Resümee aber für die Affisen-Abonnenten nicht berichten, status nascendi. Wir müssen uns eben noch etwas gedulden.
Dem Lesen einzelner Abschnitte stellte Tilman Thiemig während seines Vortrags immer einführende und überleitende Bemerkungen voran, was zum Gesamtverständnis dessen beitrug, wie durch Auslobung einer Belohnung schließlich ein Museumsbau ermöglicht werden sollte. Der Buchverkauf am Schluss zeigte, dass einige der Zuhörer diese spannenden Geschehnisse weiter für sich ergründen möchten.
In der anschließenden Diskussion wurden Angelika und Tilman Thiemig zahlreiche Fragen gestellt, die verschiedene Aspekte der schriftstellerischen Arbeit betrafen, wie z.B. das Schildern realer und das Erfinden fiktiver Inhalte.
Mit dem Buchgeschenk „Fischland, Meer und Bodden“ bedankten wir uns für den heutigen Abend,
Abschließend erläuterten wir unseren Aufruf für die Erbringung des Druckkostenzuschusses für das Projekt „Alle, die mir sind verwandt“.


